BIOGRAFIE

Die junge Sopranistin Lavinia Dames wurde in Göttingen geboren und erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bereits im Alter von elf Jahren. 2006 setzte sie ihre Ausbildung bei Prof. Gerhard Faulstich an der Musikhochschule Hannover fort. Von 2007 bis 2010 war sie Studentin des Instituts der Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2010 begann sie ihr Studium bei Prof. Gabriele Lechner und Prof. Peter Edelmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, welches sie im Juni 2014 mit Auszeichnung abschloss.

Als Stipendiatin der Jungen Musiker Stiftung Bayreuth wurde ihr 2011 die Teilnahme an der Masterclass Sabbioneta bei Prof. Edda Moser und Prof. Renato Bruson ermöglicht. Sie nahm an Meisterkursen bei Frau KS Catarina Ligendza, Prof. Rudolf Piernay, Prof. KS Wolfgang Brendel, Prof. KS Hans Sotin, Prof. Ritterbusch und Prof. Gabriele Lechner teil.
In der Spielzeit 2015/2016 ist sie Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund.

Lavinia ist Preisträgerin des Cantilena Gesangswettbewerb in Bayreuth 2009 und des internationalen Ferruccio Tagliavini Wettbewerbs 2012. 2011 gewann sie das Internationale Kärntner Sparkassen Musikstipendium im Fach Operette und „deutsche Spieloper“. Zusätzlich wurde ihr der Publikumspreis zugesprochen.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte die junge Sopranistin als Blumenmädchen und Knappe in Parsifal bei den Wagnerfestspielen in Wels und als Daniel in Händels Susanna im Schlosstheater Schönbrunn. Dort sang sie in den Sommern 2012 und 2013 mit großem Erfolg die Susanna in „Le nozze di Figaro“ und ebenso die Pamina in der „Zauberflöte für Kinder“. Es folgten Auftritte als die Euridice in Glucks „Orfeo ed Euridice“ und die Jungfrau in Schumanns „Das Paradies“ und die Peri im Wiener Konzerthaus. Sie sang diverse Konzerte u. a. Haydns „Schöpfung“, zahlreiche Konzerte mit dem Göttinger Symphonieorchester, ein Operetten-Galakonzert beim Carinthischen Sommer 2012 sowie einen Liederabend im Rahmen des Bruno Walter Symposiums im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Im Dezember 2013 war sie am Vorarlberger Landestheater in Verdis „Rigoletto“ als Gräfin Ceprano, Giovanna und als Page zu hören. 2015 führt sie ein Gastspiel an die Komische Oper Berlin, wo sie als Lauretta in „Gianni Schicchi“ zu hören ist.

Seit Sommer 2014 ist Lavinia Dames fest an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf engagiert, wo sie u. a. mit Partien wie Susanna in „Le nozze di Figaro“, Stasi in der „Csardasfürstin“, Gretel, Zerlina und Pamina zu hören ist.

 

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